Winterkartierungen

Eine gute Unterkunft für die Fransenfledermaus im präparierten Gasbetonstein im Keller des Hauses Löwenau.
Winterquartierkontrolle der Fledermäuse in NVP
Kartierung unseres Biotops
Hallo, liebe Najus! Hallo,liebe Besucher!
Zunächst einmal wünschen wir allen ein gesundes, frohes und an der Natur interessiertes Jahr 2012.
Heute möchten wir euch, wie schon im Dezember versprochen, über unsere Aktivitäten am Jahresende 2011 und die Entstehung unseres Biotops berichten.
Im November und Dezember 2011 beschäftigten wir uns mit Naturmaterial.
In zwei Gruppen eingeteilt, gingen wir am Donnerstag und Freitag in unsere Trebelpötterie zum Töpfern. Zunächst ließen alle ihre Phantasie spielen und formten aus der Tonmasse hübsche Figuren.
14 Tage später bemalten wir die gebrannten Figuren und zum Weihnachtsseminar konnten dann alle ihre entstandenen Werke bewundern und mit nach Hause nehmen. Das sind dann ganz persönliche Weihnachtsgeschenke für Mutter, Vater und die Großeltern.
Wie in jedem Jahr trafen wir uns Ende November und Anfang Dezember in unserer Biberburg und bastelten unsere Weihnachtsgestecke.
Da sind auch alle mit vielseitigen Ideen dabei und so entstanden wieder wunderschöne Gestecke.
Bei weihnachtlicher Musik und einer leckeren Kaffeetafel mit von unseren Nabu-Muttis selbst gebackenen Kuchen ließen wir ganz gemütlich den Nachmittag ausklingen.
Ein gelungener Jahresabschluß ist dann immer das Weihnachtsseminar. Hier wird auch die Arbeit des Jahres ausgewertet und mit kleinen Geschenken und Urkunden des Nabu/Naju-Ortsverbandes werden besonders aktive Naju´s für die geleistete ehrenamtliche Arbeit ausgezeichnet.
Bei lustien Spielen und sehr gutem Essen vergeht die Zeit bis zum späten Abend immer sehr schnell.
Unser Uferschwalbenbiotop
Im Jahr 2000 baute die Firma Papenburg noch an der Autobahn, die auch bis nach Tribsees führt und zwar genau an unserer Biberburg vorbei. Bei einer Radwanderung auf der noch nicht ganz fertig gestellten Autobahn entdeckten wir am Kiesabbau, genau neben der Autobahn eine Steilwand, in der in über 50 Löcher Uferschwalben einflogen.
Über unsere ersten Bemühungen, das Biotop zu sichern, berichtete die Ostseezeitung am 30.August 2002, wie folgt:

Da die Unterredungen mit den Baubetrieben nichts brachten, nahm Frau Schneider Kontakt mit Herrn Reuter aus Berlin auf, dem Leiter der Autobahn A20. Dieser sicherte unserem Verband zu, das Biotop für uns zu erhalten. Von der Unteren Naturschutzbehörde NVP bekamen wir nach Absprachen die Erlaubnis, das Uferschwalbenbiotop in seinem Ursprung zu belassen und in jedem Jahr zu kartieren.
Herrn Reuter durfte Frau Schneider die Vorstellungen unterbreiten, wie das Gelände durch die DEGES gesichert werden sollte.
So vereinbarten wir, dass das ca 1km lange und 400m breite Biotop mit einem Zaun umgeben wird, eine Wasserstelle ausgehoben wird und Muttererde aufgefahren wird.
Die DEGES setzte uns noch 10 Wildfruchtbäume von sich aus an den Zaun.
Nun stehen Wildbirnen, Vogelkirschen und Pflaumenbäume am Rand des Geländes.
Auch weitere 5 Wasserstellen wurden ausgehoben. So wurden gute Bedingungen für Kleintiere, Rehe, Dachse, Vögel und eine reichhaltige Flora geschaffen.
Durch die verschiedenen Böden, die aus allen Teilen der Autobahnstrecke kamen, entwickelten sich Pflanzen aus den unterschiedlichsten Biotopen, denn der Samen war in dieser Erde mitgekommen.
Neben der Ohrweide, einem Vertreter des Niedermoores wuchs die einfache Weide und auf sandigem Boden entwickelte sich der Sanddorn, eine interessante Pflanzenwelt.
Die Tümpel waren im Juni mit herrlichem Wasserhahnenfuß bedeckt.
Unsere Najus waren bei der Kartierung dabei.
Was wir im nächsten Jahr bei der Kartierung vorfinden werden, das berichten wir in unserem nächsten Blog.
Eure Naju Tribsees
Hallo liebe Freunde, Hallo liebe Besucher!
Galerie
Diese Galerie enthält 23 Fotos.
1998 wurden beide Gruppen zusammengelegt, 1996 war unser Verband ein eingetragener Verein geworden, der Nabu-Naju-Ortsverband Tribsees e.V. . Nun bauten unsere Nabus mit den Najus Nisthilfen für Singvögel. Über 70 wurden rund um Tribsees angebracht, werden von den Najus mit … Weiterlesen


















